Sternstunde in der Pflegepraxis |
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Vor kurzem fuhr ich morgens früh mit dem Velo durch Basel. Es ist noch dunkel und kalt. Plötzlich rutscht mir die Kette raus. Ich stehe ärgerlich und mit klammen Fingern vor meinem Rad. "Nicht schon wieder" denke ich laut. Ich will mich gerade an die lästige Arbeit machen. Da steht plötzlich ein mittelalterlicher Herr neben mir und fragt, ob er mir helfen könne. Ich sehe ihn verdutzt an und will schon dankend ablehnen. Er erfasst die Situation mit einem Blick und sagt:"Wissen Sie, ich bin Augenarzt. Wir haben oft mit so feinen Geräten zu tun. Lassen Sie mich mal sehen." Sagt's, macht zwei präzise Griffe und verschwindet so rasch wie er aufgetaucht ist. Ich traue meinen Augen kaum. Schmunzelnd steige ich aufs Rad und fahre weiter. He made my day!
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Genau hinschauen! |
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Kennen Sie den schon? |
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Heini Meier stirbt. Seine liebende und treusorgende Gattin Erna kann sich nicht von ihm trennen. Sie besteht darauf, dass Heinis Leichnam nicht beerdigt, sondern verbrannt wird, damit sie seine Asche in der Urne auf dem Wohnzimmerschrank aufbewahren kann. Jeden Abend zündet Erna eine Kerze für ihren geliebten Heini an und stellt ihm frische Blumen auf den Tisch. Im folgenden Winter wird die Sache aber allmählich gefährlich. Beim täglichen Gang zum Blumenladen rutscht Erna eines Tages auf dem Glatteis vor der Tür aus. Als das ein zweites und sogar ein drittes Mal passiert, geht Erna schliesslich ärgerlich ins Haus, schnappt sich die Urne und ruft:"Jetzt ist Schluss mit der Pietät, jetzt wird gestreut!"
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