Sternstunden in Pflege und Alltag |
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Aufgrund dementieller Syndrome und der Unmöglichkeit, das häusliche Alltagsmanagement aufrechtzuerhalten, wurde Frau Schweizer (65) in ein Pflegeheim in einem Dorf am Zürichsee eingewiesen. Schon bald fand sie sich am neuen Ort zurecht. Ihre kognitiven Fähigkeiten blieben stabil, nicht aber ihre körperliche Fitness, denn letztere verbesserte sich dank regelmässiger Mahlzeiten und genügend Flüssigkeitszufuhr. Eines Tages, mitten im Sommer, verspürte sie Lust, eine Reise zu unternehmen. Zusammen mit drei weiteren BewohnerInnen, die noch über kognitiv minimal bessere Ressourcen verfügten, erfragten sie sich den Weg zum Bahnhof. Auf der Fahrt Richtung Zürich sahen sie vom Zugfenster aus, dass ein grosses Fest mit lauter Musik und Hunderten von bunt geschmückten, jungen und tanzenden Menschen im Gange war. Neugierig stiegen sie aus und erfreuten sich über diesen sommerlichen Karneval und die friedliche Stimmung. Und endlich gab es mal Musik, die auch sie richtig gut hören konnten. Sie ahnten nicht, dass sie mitten in die tobende Streetparade geraten waren. Nach einigen Stunden, in denen sie einander zwar verloren hatten, aber sich dennoch herrlich amüsierten, wurden sie von der Polizei gefunden – sie waren aufgrund ihres überdurchschnittlichen Alters unschwer zu erkennen – und ins Dorf am See zurückgebracht. Vom Pflegepersonal wurden sie erleichtert und zugleich erheitert über den "Fundort" der BewohnerInnen in Empfang genommen. Die Pflegekräfte – zunächst über das Weglaufen erschrocken – konnten dennoch die heitere Seite dieses Ereignisses wahrnehmen. Zudem erlebten sie in den kommenden Tagen Erstaunliches: Trotz stark vermindertem Kurzzeitgedächtnis erzählten die vier "Senior-Raver" ihren MitbewohnerInnen noch tagelang vom tollen Fest auf Zürichs Strassen.
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Kennen Sie den schon? |
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Ein langer Zug durchquert das Land. Nach einer Weile fällt die erste Maschine in der Lokomotive aus. "Kein Problem", denkt der Zugführer und fährt mit halber Kraft weiter. Nach einer weiteren Strecke fällt auch die andere Maschine aus, und der Zug bleibt stehen. Der Zugführer entschliesst sich, den Fahrgästen mitzuteilen, warum der Zug stehen geblieben ist. Er macht folgende Durchsage: "Sehr geehrte Fahrgäste, ich habe ein gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte ist, dass beide Maschinen in der Lokomotive ausgefallen sind, und dass wir hier einige Zeit festsitzen werden. Die gute Nachricht ist, dass Sie sich entschieden haben, den Zug zu nehmen und nicht das Flugzeug."
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