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Humor als Pflegekonzept

  Krankheit, Behinderung oder Alter - wer denkt dabei schon an Humor und Heiterkeit? In der westlichen Gesellschaft herrscht noch immer die gängige Vorstellung vor, dass Menschen mit Gesundheitsdefiziten sowie auch deren Angehörigen nichts mehr zu lachen haben und Heiterkeit längst aus ihrem Alltag verschwunden sind. Zum Glück gab es aber immer kranke, behinderte oder alte Menschen und auch Pflegefachpersonen, die diesem vermeintlich ehernen Gesetz ein Schnippchen schlugen. Sie spürten, dass Gesundheitsprobleme nicht zwingend mit Niedergeschlagenheit und Griesgram einher gehen müssen, und sie behielten trotz widrigen Umständen ihr frivoles, neckisches und heiteres Gemüt. Sie sind Zeugen davon, dass Heiterkeit und Humor zeitlebens - komme was wolle - Lebenselixiere bleiben können.

Seit den 1990er Jahren interessieren sich immer mehr Bildungsinstitutionen im Gesundheits- und Sozialbereich sowie Fachzeitschriften und Verlage in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich für das Pflegekonzept Humor und nehmen es in ihre Angebotspalette auf. Entgegen der obigen Frage heisst es nun:«Humor und Heiterkeit trotz und mit Krankheit, Behinderung und Alter!».
  

Bausteine

 
Definitionen, Theorien, therapeutischer Humorprozess
Geschichte von Humor
Theoretischer Bezugsrahmen, Verbindung zu anderen Wissenschaftszweigen
Humor als Kontinuum, das vom klinischen und familiären Umfeld beeinflusst ist
Unterschiede von Humor und Lachen
Fragen und Techniken für eine Humoranamnese
Humor als a Ressource für akut und chronisch kranke sowie palliative PatientInnen und deren Angehörigen
Physiologische, psychologische und soziale Funktion und Reaktion auf Lachen und Humor
Humor im Kontext menschlicher Kommunikation
Humorinterventionen
Ethische Richtlinien von HumorCare
  

Ethische Richtlinien

  Ethische Richtlinien von HumorCare (PDF, 29KB)